NATÜRLICHE REGENERATION & HAUTBILD

PRP Behandlung und andere Biostimulatoren

Unter Biostimulatoren versteht man Substanzen, die die natürliche Regeneration anregen. Dazu zählt PRP, plättchenreiches Plasma, genauso wie PLLA, welches in den bekannten Produkten Sculptra® und Lanluma® zum Einsatz kommt. Radiesse® hingegen enthält einen ebenfalls natürlicherweise im Körper vorkommenden Wirkstoff, nämlich Calciumhydroxylapatit. Im Folgenden stellen wir die verschiedenen Behandlungen vor und klären Fragen wie «Biostimulatoren – wie oft?»

PHILOSOPHIE

"Soviele Behandlungen, deren Gemeinsamkeit die Stimulation der körpereigenen Hautregeneration ist. Doch welche ist die richtige für Ihren Behandlungsziel? Gerade wenn sich die Kliniken gegenseitig übertreffen mit Angeboten, ist Information besonders wertvoll. 30min ärztliche Konsultation sind immer noch besser investierte Zeit als ein Abend TikTok-Recherche."

EXPERTISE & BERATUNG

Vertrauen auch Sie unserer Erfahrung mit Biostimulatoren

Haben Sie Interesse an einer PRP-Behandlung, am neuen PB Serum bei Doppelkinn und Jowls, oder möchten mehr über die Möglichkeiten einer Sculptra® Behandlung, von Lanluma® oder Radiesse® erfahren? Dann besuchen Sie uns doch an einem unserer Praxisstandorte in Zürich, Baden oder Brugg.

PRP – Behandlung

PRP Therapie für ein schöneres Hautbild

PRP – plättchenreiches Plasma – wird durch Zentrifugation des patienteneigenen Blutes gewonnen und ist in Social Media als «Vampirelift» bekannt. Ein ungeeigneter Marketingbegriff, der ein Lifting impliziert, wozu PRP aber nicht fähig ist! Hingegen kann eine PRP Behandlung im Gesicht mit körpereigenem Material das Hautbild verschönern. Meistens sind mehrere Sitzungen empfehlenswert. Das PRP kann hervorragend mit NCTF-Komplex kombiniert werden.

NCTF 135 HA ist ein altbekanntes Präparat der Firma Fillmed®, das für die Mesotherapie eingesetzt wird. Es ist eine Mischung aus über 60 Vitaminen, Mineralien, Aminosäuren und Co-Enzymen, dazu das Antioxidans Glutathion. Durch die Injektion mit 34G-Nadeln – also extrem fein – wird das Risiko von Hämatomen auf ein Minimum reduziert.


Die Injektion von PRP in den Schwellkörper des Penis wird ebenfalls bei erektiler Dysfunktion (Erektionsproblemen) eingesetzt.

Dr. Hubert Oberhofer
PLLA – Sculptra® & Lanluma® – Behandlungen

PLLA – Sculptra® & Lanluma®

Biostimulatoren sorgen für eine festere und widerstandsfähigere Haut und verbessern gleichzeitig das Hautbild:
PLLA, also Poly-L-Milchsäure, ist seit langem als Stimulator für die Fibroblasten bekannt, die Zellen in der unteren Hautschicht, die das Kollagen herstellen.
Das bekannteste Produkt ist Sculptra®, das seit über 25 Jahren auf dem Markt ist.

In der Regel sind mehrere Sitzungen notwendig. Das neue Kollagen wird von der Haut selber über die folgenden sechs Monate gebildet und hält über ein Jahr an. Zur Auffrischung nach einem Jahr genügt eine Behandlung. Mit 150mg PLLA ist eine Behandlung beider Wangen möglich.


Lanluma® enthält 230mg PLLA und erlaubt damit die Behandlung der Wangen und des Kinns oder Halses.

Dr. Hubert Oberhofer
Radiesse® – Behandlung

Radiesse®

Radiesse® enthält den Wirkstoff Calciumhydroxylapatit, der ebenfalls natürlicherweise im menschlichen Körper vorkommt, z.B. in der Knochenmatrix. Im Produkt Radiesse® wird er in mikronisierter, flüssiger Form injiziert. Als «Foam» mit Beimengung von zusätzlichem Aqua stimuliert er die Fibroblasten, während das Gewebe gleichzeitig etwas Volumen erhält. Meistens sind 1-3 Sitzungen notwendig. Als Off-label Gebrauch ist die Hautstimulation am Hals oder am Décolleté bekannt.
Dr. Hubert Oberhofer
PB Serum – Behandlungen

PB Serum zur Reduktion des Fettgewebes an den Jowls und am Doppelkinn

PBSerum ist ein neues Produkt, das die Enzyme Lipase, Kollagenase und Lyase enthält. Es bewirkt einen Fettabbau bei den Jowls («Hängebäckchen») und am Doppelkinn, wo sich die Haut nach der Anwendung neu strukturiert. Es handelt sich nicht um ein Serum zur äusserlichen Anwendung wie der Name suggeriert, sondern ein Produkt zur Injektion in der Arztpraxis. Diese Behandlung benötigt in der Regel 2-3 Sitzungen.
Dr. Hubert Oberhofer
Ablauf - Behandlung

Das Wichtigste zum Ablauf der Behandlung

Beim PRP dauert die Erholung etwas länger als z.B. beim Botulinumtoxin: ohne Beimengung von Hyaluron sind die Schwellungen bis zum nächsten Tag rückläufig. Mit Beimengung von Hyaluron sind 48h notwendig, um die ganze Flüssigkeit zu absorbieren. Bei der Behandlung mit Sculptra® und Lanluma® ist keine Auszeit nötig. Das Injektionsvolumen verteilt sich sehr schnell, sodass es schon am nächsten Tag kaum mehr sichtbar ist.

Vermeiden Sie bereits 14 Tage vor Behandlung die Einnahme von Schmerzmitteln vom Typ NSAR (Aspirin®, Ibuprofen®, Brufen®, Mefenacid®, Ponstan® und weitere Medikamente dieser Kategorie). Vermeiden Sie zudem Alkohol 24 Stunden vor und nach der Behandlung, um das Risiko von Blutergüssen zu reduzieren.

Nach der Behandlung mit Sculptra® oder Lanluma® gilt ausserdem die 5er-Regel: 5x täglich 5 Minuten massieren, die ersten 5 Tage. Vermeiden Sie exzessive Sonnenbestrahlung und am Behandlungstag sportliche Aktivitäten.

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Buchen Sie Ihre Behandlung mit Botulinumtoxin (Botox®), Hyaluron (Filler), PRP und anderen Biostimulatoren oder Lasertherapien an unserem Hauptstandort bei A-Esthetik an der Nüschelerstrasse 35 in Zürich, bei Beauty Happiness am Cordulaplatz 3 in Baden oder bei B Shic Beauty an der Hauptstrasse 21 in Brugg. Laserbehandlungen sowie Anwendungen im Intimbereich führen wir ausschliesslich in Zürich durch.

Was machen Biostimulatoren? Im Gegensatz zu Hyaluronfillern (die direkt Volumen geben), regen Biostimulatoren den Körper über Monate hinweg dazu an, selbst Kollagen, Elastin und Struktur aufzubauen. Das Ergebnis ist zwar langsamer sichtbar, dafür natürlicher und länger anhaltend.

Es gibt keine «besten» Biostimulatoren, sondern nur den jeweils richtigen für das individuelle Ziel:

Möchten Sie vor allem schnell mehr Glow für die Haut, oder möchten Sie körperfremde Substanzen gänlich vermeiden: PRP ist die erste Wahl, da es aus ihrem eigenen Blutplasma hergestellt wird. Der Kollagenaufbau durch PRP ist aber sehr gering, wirkt vor allem auf die äusserste Hautschicht. Produkte aus PLLA – Sculptra® und Lanluma® – stimulieren vor allem die körpereigene Kollagen- und Elastinproduktion. Dafür werden aber mehrere Behandlungen notwendig, und die Haut benötigt 3-6 Monate Zeit, um das Resultat zu entwickeln. Das Hautbild verbessert sich tendenziell auch ein bisschen, in begrenztem Umfang entsteht ein leichter Volumeneffekt. Eine Konturierung ist mit PLLA jedoch kaum möglich. Und schliesslich: Radiesse kombiniert die Eigenschaften eines Fillers mit der Kollagenstimulation. Mit Radiesse (CaHa) kann also eine gewisse Konturierung und Volumenwirkung erzielt werden, sodass ein Teil des Resultats sofort sichtbar ist, während die Haut mit einer Verzögerung von 3-6 Monaten auch mehr Kollagen herstellt. Tendenziell verbessert sich das Hautbild auch ein bisschen.

Vermeiden Sie bereits 14 Tage vor Behandlung die Einnahme von Schmerzmitteln vom Typ NSAR (Aspirin®, Ibuprofen®, Brufen®, Mefenacid®, Ponstan®). Vermeiden Sie Alkohol 24 Stunden vor und nach der Behandlung. Lassen Sie die behandelte Gesichtsregion ruhen und vermeiden Sie intensiven Sport in den ersten 24 Stunden.

Vor der Behandlung sind keine besonderen Massnahmen nötig. Nach der Behandlung gilt die 5er-Regel: 5x täglich 5 Minuten massieren, die ersten 5 Tage. Vermeiden Sie exzessive Sonnenbestrahlung und am Behandlungstag sportliche Aktivitäten.

Bei der Behandlung mit Sculptra® und Lanluma® nicht. Das Injektionsvolumen verteilt sich sehr schnell. Beim PRP dauert die Erholung etwas länger: Ohne Beimengung von Hyaluron sind die Schwellungen bis zum nächsten Tag rückläufig. Mit Beimengung von Hyaluron braucht es etwa 48h, bis keine Schwellungen mehr sichtbar sind.

Kaum. Eine lokale Betäubung der Injektionsstelle ist auf Wunsch möglich. Die Injektionslösung enthält aber auch ein lokales Betäubungsmittel, sodass keine weitere Anästhesie nötig ist.

Das Flüssigkeitsvolumen des Plasmas benötigt Zeit, um sich zu verteilen. Kühlen Sie die behandelten Zonen bei Bedarf. Wenn Sie hingegen eine starke Rötung, Schwellung und Schmerzen haben, kontaktieren Sie mich umgehend unter +41 (0) 76 578 11 11 oder suchen Sie eine Notfallstation auf.

Wenn Sie leichte Schmerzen haben, dürfen Sie vorzugsweise Paracetamol bis zu 4x 1 g einnehmen. Als Alternative können Sie auch Ibuprofen bis zu 4x 400 mg einnehmen (sofern keine Unverträglichkeit bekannt ist). Aspirin sollten Sie eher vermeiden, weil es Blutergüsse begünstigt.

Bei leichten Erkältungssymptomen ohne Fieber können wir eine Behandlung trotzdem durchführen. Haben Sie jedoch Fieber oder sind schwerer erkrankt, sollten wir die Behandlung zu Ihrer Sicherheit verschieben.

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